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Malta und Gozo im Januar – Winter Teil 1

Malta – warum dieses Land nicht mal im Januar besuchen? In diesem Monat gibt es nicht so viele Touristen, und die Hotels und Mietautos sind viel günstiger.

Wenn man Glück hat, kann man sogar einen Flug für 13,00€ bei einer englischen Billigfluglinie bekommen.

Malta ist eine Inselgruppe im Mittelmeer. Sie liegt zwischen Sizilien und der Küste Nordafrikas.

Die Amtssprache in Malta ist Maltesisch und Englisch.

Neben der Hauptinsel Malta gibt es noch die kleineren bewohnten Inseln Gozo und Comino.

Seit 1964 ist Malta unabhängig von Großbritannien. Am Linksverkehr und an den noch heute existierenden roten Telefonhäuschen erkennt man, dass Malta britische Kolonie war.

Die Temperaturen liegen im Januar zwischen ca. 13 und 18 Grad, sonnig und bewölkt, immer etwas windig und es kann auch schon mal kurzzeitig regnen.

Zum Baden ist es noch recht kalt, ist nur etwas für Hartgesottene.

Malta und Gozo kann man sehr gut mit dem Auto erkunden, zumindest in dieser Jahreszeit, wenn nicht so viele Touristen da sind.

Die Malteser sind unserer Erfahrung nach gesittete Autofahrer, so daß man sich den Linksverkehr leicht zutrauen kann. Allerdings sind viele Straßenschilder und Wegweiser in maltesischer Sprache gehalten, so daß die Verwendung eines Navis Vorteile bringt.

Die Alternative ist Malta und Gozo mit dem Hop On – Hop off Bus und dem regulären Linienbus zu erkunden. Das Busnetz ist auf Malta und Gozo sehr gut ausgebaut, und die Entfernungen sind auch nicht sehr groß, so dass man alles gut erreichen kann. Allerdings braucht man dann etwas mehr Zeit.

Auf Malta ist für jeden etwas dabei, sei es die Kultur, Bauwerke, Tempel, Kirchen, Sportaktivitäten wie Tauchen und Surfen, Museen mit Ihren Schätzen, Theater und Musikaufführungen.

In Malta findet man die ältesten Steinbauwerke überhaupt, nochmal 1500 Jahre älter als die Pyramiden in Ägypten.

Die Hauptstadt von Malta ist Valletta oder Il belt ( maltesisch für „die Stadt“) genannt. Valletta steht vollständig unter Denkmalschutz.

2018 wurde Valetta von der Europäischen Union zur Kulturhauptstadt ernannt, das wird mit vielen hochkarätigen Veranstaltungen über das Jahr verteilt gefeiert. Eine Vorbuchung wird dringend empfohlen.

Valetta ist eine Halbinsel, auf der einen Seite liegt der Grand Harbour, auf der anderen Seite der Hafen von Marsamxett.

Mit dem Auto Valetta zu erkunden ist nicht zu empfehlen, da es in den Straßen sehr eng zugeht. Am besten zu Fuß auf Altstadttour gehen. Gutes und bequemes Schuhwerk nicht vergessen, weil es in der Stadt auf und ab geht, und bei Regen kann es sehr glatt werden.

Man kann aber auch die kleineTouribahn oder die Karozzin (Pferdekutsche) benutzen um die Stadt zu erkunden.

Das sind natürlich Fortbewegungsmittel, die hauptsächlich von Touristen benutzt werden, macht aber trotzdem Spass.

Typisch für Valetta sind die barocken Gebäude, engen Gassen und die vielen bunten Holzerker, die zum Wäsche aufhängen oder als Balkon benutzt werden. An vielen Hausecken und Hauswänden sind religiöse Statuen zu finden.

Was man in Valetta auf jedenfall gesehen haben muß, ist die St. John´s Co Cathedral. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Von der äußeren Fassade sollte man sich nicht täuschen lassen, diese ist sehr schlicht gehalten.  Das Innere der Kirche ist dafür um so imposanter. Vergoldungen wohin das Auge blickt.  Der Kirchenboden ist mit ca. 400 Grabmamorplatten ausgestattet, darunter sind die Ordensritter begraben.

Auf den Platten sind die Namen, Wappen, Lebensdaten und Taten der Ritter des Malteserordens verewigt.

Manche Grabplatten sehen richtig gruselig aus, mit den vielen Totenköpfen.

Für Kunstliebhaber ein Muß, denn in der Kathedrale kann man das wertvolle Kunstwerk von Caravaggio, die Enthauptung Johannes des Täufers sehen.

Der Eintrittspreis pro Person 10€ (2018).

Malta hat aber noch mehr Kirchen zu bieten, ca. 365 an der Zahl, also für jeden Tag eine.

 

nächste Woche berichte ich mehr über Valletta

Gruß Susanne

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