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Weihnachtsbäckerei – Hildabrötchen

Weihnachten rückt allmählich näher und somit natürlich auch die Zeit des Plätzchens backen.

Auf meiner Backliste stehen dieses Jahr an erster Stelle die Hildabrötchen.

Hildabrötchen sind keine Brötchen im klassischen Sinne, sondern sie sind ein Gebäckstück, Plätzchen oder Keks, die aus Mürbeteig mit Förmchen ausgestochen werden.

Zwischen zwei Plätzchen wird nach dem Backen Gelee gestrichen und dann mit Puderzucker bestäubt.

Das charakteristische an den Hildabrötchen ist das Johannisbeergelee, welches die Brötchen so schön frisch und fruchtig macht. Beim Kauf des Gelees sollte man deshalb darauf achten, daß der Fruchtanteil mindestens 50% beträgt. Besser ist natürlich selbstgemachtes Gelee.

Wichtig ist auch die Aufbewahrung in einem gut schließenden Behälter, z.B. einer Blechdose. So bleibt das Aroma erhalten und die Plätzchen werden auch schön weich und das Gelee dickt etwas ein.

 

 

Hier ist mein Rezept für Euch:

Zutatenliste für den Mürbeteig:

200 g Butter

140 g Zucker

1  Eßlöffel Vanillezucker oder Mark von 1 Vanilleschote

Prise Salz

1 Ei groß

400 g Mehl

ca 200 g Johannisbeergelee mit hohem Fruchtanteil oder Himbeergelee

1- 2 Tropfen Bittermandelaroma

Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung:

Die Zutaten sollen alle etwa die gleiche Temperatur haben. Sie sollten auf keinen Fall direkt aus dem Kühlschrank verarbeitet werden.

Die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker oder Mark der Vanilleschote und einer Prise Salz verquirlen.

Die Eier unterrühren und mit dem Mehl alles zu einem Teig schnell verkneten.

Den Teig in Folie wickeln und für mind. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad Ober – Unterhitze ( Umluft 160 Grad ) vorheizen.

Nach ca. 1 Std. den Teig dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen, die eine Hälfte mit Aussparung, herzförmig, rund oder sternförmig.  Sollte der Teig kleben bleiben, die Arbeitsfläche oder den Teigausroller etwas mit Mehl bestäuben.

Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10 Min backen (goldgelb).

Plätzchen etwas abkühlen lassen. Dann mit Herz, Kreis oder Sternaussparung mit Puderzucker bestreuen, die andere Hälfte mit Johannisbeergelee bestreichen.

Das Johannisbeergelee etwas erwärmen, es lässt sich dann besser verstreichen.

Die Plätzchenhälfte, die mit Puderzucker bestreut ist, vorsichtig auf die andere Hälfte legen und leicht andrücken.

Die vom Hildabrötchen-Ausstechen übriggebliebenen Herzen, Sterne oder Kreise mit etwas Gelee bestreichen, zwei Hälften aufeinanderlegen leicht andrücken und mit Puderzucker bestäuben.

Aus dem Teig lassen sich natürlich auch andere Motive ausstechen, wie Tannenbäume, Nikoläuse oder Herzen.

Die Ausstecher könnt Ihr zur Weihnachtszeit in jedem Kaufhaus kaufen.

Zum verschönern und versüßen kann man die eine Hälfte der Tannenbäume  in edle Zartbitterkuvertüre tauchen. Mit Schokolade sind sie dann aber keine Hildabrötchen mehr.

Die Plätzchen auf ein Gitter legen und warten bis die Kuvertüre fest geworden ist.

Bei der Lagerung in der Dose ist es geschickt, zwischen die Plätzchen immer eine Schicht Pergamentpapier zu legen. So kleben sie nicht aneinander.

Wenn man jede Sorte getrennt in einer Dose aufbewahrt, bleibt das Eigenaroma der einzelnen Sorten (mit bzw. ohne Schoko) besser erhalten.

Hier meine Serviervorschläge:

 

Wer jetzt noch mehr Lust zum Backen bekommen hat, sollte meinem Beitrag vom letzten Jahr Weihnachtsbäckerei Engelsaugen – Husarenkrapfen lesen.

Viel Spass beim Nachbacken und eine schöne Adventszeit wünscht Euch

Susanne

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