FacebookTwitterGoogle+PinteresttumblrEmail
Kontakt

San Francisco und Umgebung Teil 1

Vom Joshua Tree Park aus ging es Richtung San Francisco, mit Zwischenstopps in Santa Barbara , Big Sur und Monterey weiter.

Santa Barbara eine schöne Stadt an der Küste Kaliforniens, sie wird auch die amerikanische Riviera genannt. Ein Luxuswohnort der Reichen, somit die teuerste Wohngegend Amerikas. Am teuersten ist der östliche Stadtteil Montecido.

Die Stadt ist im spanisch – mexikanischen Stil gebaut. Hochhäuser gibt es keine zum Glück. Bekannt ist Santa Barbara auch wegen seiner schönen Strände, die zum Schwimmen oder Sonnebaden einladen.

Das Stadtzentrum kann man gut zu Fuß erkunden. Die Haupteinkaufsstraße ist die State Street. Dort gibt es zahlreiche kleine Läden, exklusive Boutiquen, Surfer-Shops, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Straßencafes und Restaurants säumen die Straßen, in denen man sitzen und die Sonne genießen kann.

Die Stadt bietet auch die Santa Barbara Trolleytour an. Wer also mehr als nur das Zentrum der Stadt sehen will, sollte diese Tour machen.

Die Hauptattraktion in Santa Barbara ist der Stearns Wharf, der älteste Pier an der Westküste, gebaut wurde er 1872.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem

Old Mission, Santa Barbara Zoo, County Courthouse, Scenic Drive , verschiedene Museen und Gärten.

Weiter gehts den HWY 1 an der Küste entlang zum nächsten Stopp. Hearst Castle liegt, ungefähr auf halbem Weg zwischen Los Angeles und San Francisco,  bei San Simeon. Hearst Castle wurde in den 1920 Jahren vom Zeitungsverleger William Randolph Hearst auf einem Hügel mit Blick zum Pazifischen Ozean erbaut. Es ist eine Art Schloß, das man nur in einer geführten Tour besuchen kann. Die Tour beginnt am Visitor Center, von dort wird man mit einem Shuttelbus hinauf zum Anwesen gebracht. Man kann zwischen verschiedenen Touren wählen.

Ich persönlich finde, man wird viel zu schnell durch die Räume geführt, man kann sich also nur einen kurzen Moment in den verschieden Räumen, sowie auf dem Gelände aufhalten.

Wer mehr über Hearst Castle erfahren möchten, kann im Visiter Center noch eine Film darüber anschauen.

Der nächster Stopp, den man nicht verpassen sollte, ist ein Aussichtspunkt (Piedras Blanca Strand), der kurz nach San Simeon liegt. Von dort kann man unzählige Seeelefanten beobachten. Der Aussichtspunkt liegt ca. 135 km südlich von Monterey, ca. 8 km nördlich von Hearst Castle State Historical Monument in San Simeon.

Es bietet sich ein tolles Schauspiel, wenn die schweren Seeelefanten-Männer miteinander kämpfen oder einfach nur faul daliegen.

Die Straße entlang der Küste weiter nach Norden ist kaum besiedelt. Übernachtungsmöglichkeiten sind rar und wenn Zimmer frei sind , sind diese sehr teuer. Es gibt auch sehr wenig Tankstellen in diesem Gebiet, ich empfehle deshalb frühzeitig zu tanken.

Die Fahrt entlang der Küste, auch „Big Sur“ genannt, sollte man sich nicht entgehen lassen, sie ist wunderschön .

Der nächste Stopp: Monterey ein ehemals wichtiger Fischerei- und Walfanghafen. Die Verarbeitung, besonders der Sardinen, war früher entlang der Cannery Row (Konservenfabrikreihe) anzutreffen. Vereinzelt findet man noch Häuser aus der damaligen Zeit. Heute befinden sich dort nur noch Restaurants und Geschäfte. Monterey lebt wohl hauptsächlich vom Tourismus.

Die Stadt diente als Kulisse für den Roman  Die Straße der Ölsardinen (Cannery Row, 1945). Für Jazzliebhaber ist Monterey genau der richtige Ort. Dort findet seit 1958 das Monterey Jazz Festival statt.

Wer noch Zeit halt sollte 24 km nordöstlich nach Moss Landing fahren. Moss Landing ist bekannt als Vogelbeobachtungsgebiet und für seinen leckeren Fisch.

Tipp: Phils Fish Market   Phil’s Fish Market & Eatery 7600 Sandholdt Rd. Moss Landing, CA 95039

Von Monterey ging es auf direktem Weg nach San Francisco weiter.

Hoteltipp San Francisco:  Hotel Zephyr liegt im Einkaufs-, Restaurant- und Unterhaltungsviertel Fishermans Wharf.

Fisherman’s Wharf besteht aus alten renovierte Lagerhallen im Hafengebiet. Die Pier 39 ist  ein Teil von Fisherman’s Wharf, dort kann man das ganze Jahr über auf den Rummel gehen, jede Menge Souvenir-Läden und Restaurants gibt es dort.  

Die Lage des Hotels ist ein idealer Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. Ich empfehle ein Hotel frühzeitig zu buchen, denn die Stadt ist immer gut besucht. Wenn dann noch irgendeine Messe ist, und es gibt viele davon, hat man kaum eine Chance ein vernünftiges Hotel zu bekommen. Hotels gibt es schon, die sind aber dann sündhaft teuer.

Wenn das Hotel über einen Parkplatz verfügt, ist das von Vorteil. Parkplätze zu finden ist Glückssache, diese sind teuer und rar.

Man sollte beim Parken genau lesen was an den Laternen oder Schildern steht. Falsch parken kann teuer werden.

Was man noch beachten muß, sind die farblich markierten Zonen.

Rot: Absolutes Halteverbot
Gelb/Schwarz: Ladezone
Weiss: max 5 Min während der Geschäftszeiten
Grün: max 10 Min während der Geschäftszeiten
Blau: Nur für Behinderte

Wer dies nicht beachtet, dem wird das Auto ganz schnell abgeschleppt. Das Auto muß man dann an der Car Return Station abholen bzw. einlösen.

In der Car Return Station muß man eine Nummer ziehen, wie beim Metzger, und warten bis man an der Reihe ist.  Ist man dann endlich an der Reihe, gehts ans zahlen. Damen, die hinter Panzerglas sitzen, reichen die Rechnung durch eine kleine Öffung durch. Parken in der gelben Zone kostet schlappe 495 Dollar nur fürs Abschleppen des Autos. Nachdem Bezahlen geht man dann zum Auto, und findet einen weiteren Strafzettel unterm Scheibenwischer vor. Weitere 90 Dollar, fürs falsch Parken, die man dann überweisen muß. Also beim Parken gut aufpassen, sonst wird es wirklich teuer.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit San Franciscos ist natürlich die rote Brücke.

Die Golden Gate Bridge ( Goldenes-Tor-Brücke) ist eine Hängebrücke am Eingang zur Bucht von San Francisco am Golden Gate. Joseph B. Strauss konstruierte die Brücke. Nach ca. 4 jähriger Bauzeit wurde Sie 1937 fertiggestellt. Die Brücke hat eine Gesamtlänge von ca. 3 Km und ist ca. 27 m breit.

 

Die Fahrt stadtauswärts über die Brücke in Richtung Norden ist für alle Fahrzeuge kostenfrei, die Rückfahrt in die Stadt ist mautpflichtig. Das Ticket kostet 6 Dollar und kann online bezahlt werden.

Fahrzeuge mit einem elektronischen Identifizierungs- und Zahlungssystem namensFasTrak“ zahlen einen geringeren Betrag. FasTrak ist ein elektronisches System des Staates Kalifornien zur Kassierung von Mautgebühren. Im Wagen wird ein Sender angebracht, der das Fahrzeug an der Mautstelle identifiziert. Beim Durchfahren der Mautstelle wird die Anzahl der Achsen ermittelt und die fällige Gebühr von einem Prepaid-Konto abgebucht. So muss der Fahrer zur Entrichtung der Mautgebühren nicht anhalten. Fahrradfahrer und Fußgänger müssen keine Maut entrichten. Während der beiden täglichen Spitzenzeiten fahren auch Fahrzeuge mit mindestens drei Insassen mautfrei. Die Mauteinnahmen decken seit Jahrzehnten die Unterhaltskosten für die Brücke.

Die Brücke wird gelegentlich von Personen benutzt, die sich das Leben nehmen möchten. Seit der Eröffnung der Brücke haben sich nach Schätzungen mehr als 1600 Menschen durch einen Sprung über das Geländer das Leben genommen. Auf der Brücke sind mehrere Telefone angebracht, die es Personen, die Selbstmord gefährdet sind, ermöglichen soll, Kontakt zu professioneller Hilfe aufzunehmen.

San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, von denen man herrliche Blicke auf die Bay genießen kann. Über eine kurvenreiche Straße gelangt man zu den Twin Peaks, ca. 270 m hoch, von denen man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt hat.

Andere Aussichtspunkte sind der Telegraph Hill und der Coit Tower.

Eine weitere Attraktion ist natürlich die Cable Car Bahn. Die einzige verbliebene Kabelstraßenbahn der Welt mit entkoppelbaren Wagen. Die Anfangsstation ist Powell Street, dort wenden die Cars aber nicht selbständig. Die Cars werden von Hand von den Fahrern auf einer runden Plattform gedreht. Eine andere Art die Stadt zu besichtigen. Der Andrang ist groß, also lange Wartezeiten einplanen, um mit den berühmten Cable Cars fahren zu können. Es lohnt sich, einige Stationen nach der Endstation einzusteigen, um so die Wartezeiten zu verkürzen.

Das Streckennetz besteht aus den drei Linien Powell-Hyde, Powell-Mason und California Street.

Der nächste Höhepunkt ist die in der Bucht von San Francisco liegende Gefängnissinsel Alcatraz, heute ein Museum. Tickets lange genug im Voraus buchen, die Tickets sind sehr schnell vergriffen. Abfahrt zur Insel ist am Pier 33.

Sehenswert ist die Lombardstreet, angeblich die kurvenreichste Straße der Welt. Acht Haarnadelkurven mit 27 % Steigung. Ich habe gelesen, dass es noch steilere Straßen geben soll, aber die Lombardstreet sei die Schönste von allen. Bekannt auch aus der Fernsehserie die Straßen von San Franciso.

Die Straßen von San Francisco sind überwiegend schachbrettförmig angelegt. Das heißt, sie verlaufen direkt über die Hügel. Daher sind viele Straßen extrem steil. So müssen bergab parkende Autos aus Sicherheitsgründen ihre Räder zum Straßenrand hin und bergauf parkende Autos vom Straßenrand weg eingeschlagen haben.

Wie in vielen anderen Städten gibt es in San Fransicso verschiedene Stadtviertel, wobei jedes seinen eigenen Reiz hat.

Chinatown ein lebhaftes Viertel, es wimmelt nur so von Menschen.

Der Mission District ist einer der ältesten Stadtteile. Er geht auf eine der 21 Missionen zurück, die von spanischen Missionaren gegründet wurden. Bekannt ist der Stadtteil wegen seiner Wandmalereien Murals.

Über die Wandmalereien berichte ich in einem extra Beitrag unter dem Titel San Francisco Street Art.

Haight-Ashbury erlangte in den 1960er-Jahren Berühmtheit als Hippieviertel, Flower-Power-Bewegung. Heute ist es ein Viertel mit ausgefallenen Läden und Cafes, echt flippig.

Das Castro ist das größte Lesben und Schwulenviertel der Stadt.

Auch das gehört zu SanFranciso:

Es gibt Tausende von Menschen die auf den Straßen wohnen, vor allem im Zentrum, aber auch in anderen Stadtteilen.

 

San Francisco Stadtbilder:

 

Tipp in der Wharf der Bäcker Boudin Sourdough. Es gibt so viele leckere Dinge, unbedingt testen. Die Kokosmakronen waren meine Favoriten.

Tipp: Restaurant Pescatore im Hotel The Tuscan Best Western Plus.

Aber nicht nur die verschiedenen Stadtteile lohnen einen Besuch, die nähere Umgebung bietet viele weitere Natursehenswürdigkeiten:  die Weinbaugebiete Napa Valley und Sonoma Valley, die Redwood-Bäume im Muir Woods National Monument im Norden, die Strände  und vieles mehr. Darüber berichte ich Euch in den nächsten Beiträgen.

Bye Bye Susanne

 

 

 

Drucken
Schon 565 mal angeklickt

Schreibe einen Kommentar