FacebookTwitterGoogle+PinteresttumblrEmail
Kontakt

Mit dem Wohnwagen im März/April nach Spanien Teil 4

Dies ist die Fortsetzung von Teil 3

Von L`Estartit aus sind wir die Küste entlang nach Barcelona gefahren. Unser nächster Campingplatz  war Masnou.  Er lag ca. 35 Min mit der Bahn vom Zentrum entfernt.

Der Platz ist fuer eine Stadtreise sehr gut akzeptabel. Obwohl er an der vielbefahrenen Uferstraße liegt, ist er überraschend ruhig, insbesondere wenn man auf dem Platz weiter hinten steht. In dieser Jahreszeit gibt es auf dem Platz keine Lebensmittel zu kaufen. Brötchen oder Brot kann man nicht vorbestellen. Der nächste Bäcker ist in der Nähe des Bahnhofs, ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt.

Barcelona ist gut mit der Bahn zu erreichen. Die Bahnstation liegt etwa 1 km vom Campingplatz entfernt, und alle 10 Min. fährt ein Zug ins Zentrum. Man sollte am besten an der Placa de Catalunya aussteigen. Eine 10er Karte fuer den Zug hat ca. 17 EUR gekostet.

Auch mit dem Fahrrad kann man direkt in die Stadt kommen, immer auf der Promenade am Meer entlang. Zum Hafen in der Innenstadt braucht man ca ein Stunde.

IMG_9205a
Strandpromenade, man kann mit dem Fahrrad direkt ins Zentrum fahren

Um uns einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen kauften wir uns ein 2-Tages-Busticket bei Barcelona Bus Turistic für 38 € an der Placa de Catalunya. Die Sightseeinbusse starten auch an diesem zentralen Platz. Mit den Bussen kann man den ganzen Tag fahren und jederzeit ein und aussteigen.

Es gibt 3 verschiedene Routen . Die Busse sind mit Audio Guide-System 1n 11 Sprachen und kostenlosem WiFi ausgestattet.

IMG_0255a
Barcelona Bus Turistic

Beim Kauf des Bustickets bekommt man ein Gutscheinheftchen dazu, welches einem Preisnachlass bei verschiedene Sehenswürigkeiten gewährt. Das hat uns in der Tat den einen oder anderen Euro gespart.

Wir waren aber auch per Pedes unterwegs. Insbesondere zwischen Hafen und Place de Catalunya entlang der Ramblas und in den Seitenstrassen ist das die beste Art, alles zu erkunden. Von hier führt die berühmte Flaniermeile Las Ramblas durch die Altstadt mit Ihren engen Gassen zum Hafen. Die Rambla oder auch „Las Ramblas“ genannt,  ist eines der Wahrzeichen von Barcelona. Am besten man setzt sich zwischendurch einfach auf eine Bank und beobachtet das Treiben auf der Straße.

Das Cafe und die Feinbäckerei Escriba La Rambla 83 gibt es schon seit über 100 Jahren. Die Kreationen sollte man unbedingt probieren, Zuckerschock ist garantiert. Hier ein paar Fotos der Leckerein.

Das gotische Viertel (Barri Gotic) rund um die Kathedrale gehört zu den am besten erhaltenen Atlstadt- Ensembles in Europa. Man sollte sich durch die verwinkelten Gassen treiben lassen. Ab und zu haben wir auch mal nach oben geschaut und wunderschöne Fassaden entdeckt. Wir haben uns auch einen Einblick in die abgelegeneren Hinterhöfe erlaubt, und dabei wunderschöne Plätze mit  kleinen Geschäften und Cafes entdeckt.

 

 

Im Stadtviertel Ribera in der Carrer Montcada15 -23 sind wir auf das Picasso Museum gestossen. Der Eintritt kostet 11 €. Es  ist ein Komplex von fünf mittelalterlichen Palästen. Dort werden viele Bilder seiner Jugendzeit ausgestellt.

 

Eine Pflicht ist natürlich Gaudis Bauwerke zu besichtigen. Wir haben uns La Pedrera ( Casa Milà),  Casa Batllo  und Park Güell angesehen. Der Park Güell ist sicher einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Barcelonas, eine von Gaudi konzipierte Gartenstadt. Bekannt  ist die mit Bruchkeramik verzierte gewundene Bank. Für die Besichtigung des Parks sollte man Zeit mitbringen, denn es gibt einiges zu entdecken. Der Park kostet keinen Eintritt. Für 5,50€ kann man im Park das Gaudi Museum besuchen.

La Pedrera ( Casa Mila) hat mit super gut gefallen, vor allem die Dachterrasse mit den verschiedenartigen Schornsteinen. Der Eintritt hat 20,50 € inclusive Audioguide gekostet. Es gibt auch noch einen teurere Eintrittspreis, dieser enthält dann noch eine Gutschein fürs angrenzende Cafe und ein Foto von Dir, welches direkt entwickelt wird und am Ausgang mitgenommen werden kann.

 

Die Markthalle De Sant Josep La Boqueria neben der Rambla ist auch einen Besuch wert, dort gibt es ein großes Angebot an frischen Produkten, Süßigkeiten, Fisch, Fleisch und jede Menge Delikatessen.

 

Am Küstenstreifen in der Nähe des Hafens befindet sich die Kolumbussäule, ( Placa del Portal de la Pau) die Aussichtsplattform sollte man besuchen, man kann die gesamte Umgebung überblicken. Dort fährt ein sehr enger Aufzug hoch, man wundert sich, dass in die enge Säule überhaupt jemand reinpasst. An den Preis können wir uns nicht mehr erinnern, aber es gab einen Nachlass wegen des Gutscheinheftchens.

 

 

Der etwa 520 Meter hohe Tibidabo ist der Hausberg Barcelonas und der höchste Berg der Collserola-Bergkette. Der Tibidabo lohnt allein schon der tollen Aussicht wegen. Man fährt mit der U-Bahn Linie L7 bis zur Endstation Avinguda del Tibidabo. Dann steigt man in die Tramvia Blau, in die blaue Straßenbahn. Die Tramvia Blau war lange Zeit die einzige Straßenbahn in Barcelona und ist heute noch einzigartig. Von der Endstation der Tramvia Blau geht es das letzte Stück mit der Zahnradbahn dem Tibidabo hinauf. Falls die Tramvia Blau mal nicht fahren sollte, was wohl manchmal vorkommt: nur wenige Meter oberhalb der Haltestelle der Tramvia Blau befindet sich eine Bushaltestelle (Linie 196), der Bus fährt das ganze Jahr über. Die andere Alternative ist zu Fuß bis zur Talstation zu gehen.

Oben befindet sich ein Gotteshaus auf zwei Ebenen und ein fest installierter Vergnügungspark. Wir fanden das eine tolle Kombination von Gebeten drinnen und Kindergelächter draussen.

 

Das Wohnviertel Sarria lohnt einen Besuch wegen seiner guten Bäckereien, wirklich lecker. Wir haben auch einen guten Italiener entdeckt: Bottega Santana Major de Sarria 97, kein Touristenrestaurant, es sind nur Einheimische anzutreffen. Wir haben fürs 3-Gänge-Menü 16 € /Person bezahlt. Das Essen war sehr gut und kann man wirklich empfehlen.

Natürlich gehört die Kathedrale Sagrada Familia zum Pflichtprogramm. Gaudi widmete die letzten 40 Jahre seines Lebens diesem grandiosen Werk. Die Kathedrale, mir deren Bau 1882 begonnen wurde und die vielleicht 2025 fertiggestellt sein wird, ist eines der meist besuchten Bauwerke Barcelonas. Leider haben wir es zeitlich wegen der langen Schlangen vor den Kassen nicht mehr geschafft die Kirche von innen zu besichtigen.

Hier ein paar Außenansichten von der Kathedrale.

 

Ein Restaurant und Cafetipp:

www.tallerdetapas.com

www.puddingbarcelona.com

Ein Buchtipp:

Barcelona Offizieller Stadtführer 2014: Die Stadt, Distrikt für Distrikt. Den Stadtführer habe ich in Barcelona entdeckt und ich kann ihn wirklich empfehlen.

 

Eine sehr umfangreiche und empfehlenswerte Webseite, die sich Barcelona widmet, ist www. barcelona.de.

In diesen wenigen Tagen haben wir einen kleinen Teil Barcelonas kennengelernt, den Rest müssen wir uns für das nächste Mal aufheben. Wir freuen und schon darauf.

Jetzt geht es weiter zu unseren nächsten Stops in Granada, Gibraltar und Denia. Darüber aber demnächst mehr in Teil 5.

Hasta Luego

Drucken
Schon 954 mal angeklickt

2 Gedanken zu “Mit dem Wohnwagen im März/April nach Spanien Teil 4

Schreibe einen Kommentar